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Tierärztliche Klinik für Pferde
Knorpelregeneration mit Hilfe von
Karbonstiften
In der
Humanmedizin wird in der Knorpeltherapie und in der
Knorpel-rekonstruktion seit 1983 mit Stiften und mit Pads
aus Karbon gearbeitet. Minns und Brittberg haben im
Tierexperiment sowie im klinischen Einsatz in der
Humanmedizin nachgewiesen, dass Karbonfasern die
Neubildung von Faserknorpel induzieren
können.
Das
Gerüst aus Karbonfasern und Faserknorpel ist
mechanisch so stabil, dass auch unter großer
Belastung die Knochenoberfläche dauerhaft bedeckt
bleibt. Bei Knorpelschäden III. und IV. Grades
werden die Karbonstifte eingesetzt.
Karbonfasern
werden in der Medizin
-
für die
gerichtete Regeneration,
-
zur
Regeneration von Axonen nach Durchtrennung
periferer
Nerven und
-
zur
Rekonstruktion von gerissenen Sehnenfasern
eingesetzt.
Karbonfasern
sind
80 Chirurgen in der
Humanmedizin mit jeweils teils langjähriger
Erfahrung berichten von der guten Verträglichkeit
dieser Methode.
Bereits 6 Wochen nach der
Operation sind die ersten Knorpelregenerate im
Ultraschall darstellbar. Die Schmerzhaftigkeit ist zu 79%
nach 12 Wochen und der Gelenkerguss nach ca. 12 Wochen zu
82% verschwunden
Auf Grund dieser guten
Ergebnisse sind wir in Bilsen zu der Erkenntnis gekommen,
diese Innovation auch bei unseren Patienten anzuwenden.
Die ersten Ergebnisse stimmen uns sehr hoffnungsvoll. Die
Kombination mit dem Aquatraining wird eine weitere
Facette zur Arthrosetherapie darstellen.
Im Folgenden werden die
einzelnen Operationsschritte dargestellt:

Bild 1 Einlegen des Arthroskopes in das
betreffende Gelenk
mit optimalem Zugang und Plazierung
des Arbeitskanales

Bild 2 Ansicht
des Operationsraumes mit Narkosemonitoring,
Beatmung, blutiger Blutdruckmessung, laufendem EKG

Bild 3 Aufbereitung des Knorpeldefektes
mittels eines
Gelenkshavers (Arthroburr)

Bild 4 Kontrolle der aufbereiteten
Gelenkfläche durch das
Arthroskop

Bild 5 Festschlagen der Trokarhülse in
dem aufbereiteten Gelenkbereich sowie Bohrung des
Bettes für den CF-Pin.

Bild 6 Bohrung durch die Trokarhülse
mittels Druckluft, um
den CF-Pin zu
implantieren

Bild 7 Implantation des CF-Pins in das zuvor
bereitete Bohrloch

Bild 8 Kontrolle des CF-Pins mittels
Arthroskopie

Bild 9 Übersicht des
Kohlenstoffsets
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