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Tierärztliche Klinik für Pferde
Gefäß -
OP
Perivaskuläre Sympathektomie und
Fasciolyse Eine Operationsmethode als die
Alternative zur Neurektomie
Diese neuartige Op-Methode soll die Durchblutung
des in der Peripherie erkrankten Gewebes
unterstützen oder diese erst möglich machen.
Durch die Präparation der Arterien, der Freilegung
der Nerven sowie der Lösung von
Bindegewebseinengungen (Fasciolyse) wird es bestimmten
Bereichen ermöglicht, durch diese jetzt verbesserte
Durchblutung mittels freier Stammzellen eine Ausheilung
von degeneriertem Gewebe zu
ermöglichen.
Bei folgenden Erkrankungen ist diese
Operation sinnvoll:
-
Podotrochlosesyndrom
(Hufrollenerkrankung)
-
Sesamoidose
(Gleichbeinerkrankungen)
-
Hufgelenkarthrose
-
Insertionsdesmopathie der tiefen
Beugesehne am Hufbein.
Bilder von der
Operation




Weitere
Operationsschritte
Nach der
Subcutis werden die
-
Venen (im
Bild blau dargestellt)
-
Arterien
(im Bild weiss dargestellt)
-
sowie die
Nerven (im Bild hellgelb dargestellt)

Verschluss
der ca. 14 cm langen Wunde
-
Durch
resorbierbares Nahtmaterial wird die Subcutis
verschlossen.
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Als
Letztes wird die Haut geklammert.
-
Polsternde Verbände sollen die langen
Hautzugänge vor Nahtheilungsstörungen
bewahren.




Was
passiert nach dem Klinikaufenthalt?
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das Pferd
bekommt ca 1-2 Wochen je nach Wundheilung
zunächst Boxenruhe
-
wenn die
Wunden ausgeheilt sind ,wird das Pferd 20 - 30 min.
pro Tag über 2-3 Wochen im Schritt
bewegt
-
danach
wird mit mehr Bewegung die Durchblutung forciert. Das
Pferd wird entweder an der Longe, unter dem Reiter
oder im Aquatrainer gearbeitet. Durch diesen
Trainingsaufbau wird in der Regel 4 - 6 Wochen nach
dem Klinikaufenthalt die erwünschte
Schmerzfreiheit in der Bewegung erreicht.
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